Passt Du zu uns?

Lerne uns kennen!
Lerne uns kennen!

In der Praxis des Alltags erhält die klösterliche Ausbildung auch eine starke Prägung durch die gelebte Tradition, die sich von Abtei zu Abtei stark unterscheiden kann und bei uns durch Mutter Edeltraud Danner sowie die hauseigene Spiritualität gewachsen ist. Die Regel des Hl. Benedikt bietet dafür ein Grundgerüst, in welchem jede einzelne Schwester ihre ganz persönliche Spiritualität leben kann. Das macht unsere Abtei zu einem lebendigen Abbild der Kirche, in der jedeseinen Platz hat. Von stark kontemplativer Ausrichtung, die Gebet und persönliche Gottesbeziehung fokussiert, bis hin zu unseren Lehrerinnen wie beispielsweise Mutter Mechthild, die sehr viel aktiv „in der Welt“ unterwegs sind, bietet die Abtei den festen Platz, um unser Leben mit Gott zu gestalten. 

Die Mischung macht´s!

Dies macht uns zu einer sehr facettenreichen Gemeinschaft, die verschiedenste Formen vereint, was sich bereits in unserem Liedgut widerspiegelt: Von Gregorianischem Choral über das Gotteslob bis hin zu Lobpreisliedern ist alles dabei. Geprägt durch unsere Gründerin haben wir eine sehr eucharistische und marianische Ausrichtung. Das heißt konkret: Die eucharistische Anbetung ist eine wichtige Säule unserer Gemeinschaft. Am Donnerstag halten wir eine gemeinsame Anbetungsstunde vor dem HERRN um geistliche Berufungen, am Sonntag ist das Allerheiligste den ganzen Tag ausgesetzt. Jede Schwester ist zur Anbetung eingeteilt und übernimmt die ihr zugewiesene Zeit. Maria verehren wir sowohl als unsere Mutter als auch Königin des Friedens. Dies drückt sich in zahlreichen Liedern, Gebeten und Andachten zu ihrer Ehre aus.

In Christo unum

Die Liebe zu Christus ist der Mittelpunkt unseres Alltags. Sie macht uns eins, sie lässt und respektvoll und hilfsbereit miteinander umgehen und die Liebe Christi sowohl an unsere Mitschwestern als auch an alle anderen Personen, die in die Abtei kommen, weitergeben. Um uns voll und ganz auf unseren Bräutigam Christus konzentrieren zu können, braucht es jedoch äußere Hilfen, wie die Regel des Hl. Benedikt, unsere klösterliche Tagesstruktur und den Gehorsam gegenüber der katholischen Kirche, als deren Glied wir uns verstehen.
Ziel der äußeren Strukturen ist es, innerlich so frei zu werden, um sich nur noch darum sorgen zu müssen, ob man in seinem Tun, Denken und Beten Gott gefällt. Denn wir müssen uns weder um Geldangelegenheiten noch um das Mittagessen sorgen. Auch der in der Marktwirtschaft herrschende Leistungs- und Erfolgsdruck ist bei uns kein Wert, auf den es sich auszurichten lohnt: „Gott allein genügt“ – Hl. Teresa von Avila.

Für immer hier... zusammen!

Gemäß monastischer Tradition legen wir das Gelübde der „Stabilitas“ ab. Dies umfasst sowohl die Treue zu Jesus Christus und zur Gemeinschaft, als auch eine örtliche Festlegung. Schwestern, die in dieser Abtei ihre Profess ablegen, werden nicht – wie in aktiven Gemeinschaften – versetzt oder an einen anderen Ort gerufen. Sie bleiben ein Leben lang hier. Dies erfordert Sozialkompetenz, Vergebungsbereitschaft und ein stetes Bemühen um einen guten, liebevollen Umgang miteinander.

Unsere Gemeinschaft ist relativ überschaubar, umso wichtiger ist der enge Zusammenhalt. Gemeinsame Rekreationen und Freizeitaktivitäten stärken diesen und machen uns allen Freude.